School Sisters of St. Francis
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Über uns
Unsere Kapelle

Mutter M. Alfons Schmid, der Mitgründerin der Schulschwestern des hl. Franziskus, verdanken wir dieses wunderbare Wahrzeichen von Milwaukee. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte Mutter Alfons den Traum, eine unvergleichlich schöne Kapelle zu errichten. Sie sollte dem schon 1891 gebauten Kloster angefügt und als Raum für den ständigen Gottesdienst geweiht werden. Sie beauftragte die Kirchenarchitekten Peter Brust and Richard Philipp, das Projekt in Milwaukee in die Hand zu nehmen. Bevor er dieses perfekte Beispiel der Nachbildung der italienischen Romanik auf seinem Zeichentisch entwarf, reiste Philipp nach Europa, um berühmte Kathedralen zu studieren. Die Kapelle mit ihrer ausgezeichneten Akustik und erlesenen Schönheit wurde errichtet, um eine prachtvolle Umgebung zu schaffen, die das Beten und das Erleben der geistlichen Musik begünstige. Die Einweihung fand am 19. März 1917 statt.

Mutter Alfons war eine Frau, die die Beziehung zwischen Ästhetik und Gott zu verstehen wusste. Musik und Kunst waren ein wesentlicher Ausdruck ihres geistlichen Lebens. Ihr Einsatz für die Kunstförderung hinterließ ein Vermächtnis, das bis heute anhält. Dank dem Unterricht der Schulschwestern, ihrer Kunstwerke, ihrer Veröffentlichung und Aufführung von Kompositionen, sowie ihr Mitmachen in Berufsverbänden erhielt unser Engagement für die schönen Künste nationale Anerkennung.

Die hl. Messe in der St. Joseph-Kapelle wird unter Teilnahme der Schwestern, die im Mutterhaus wohnen, gefeiert. Alle werden sowohl zu diesem Gottesdienst als auch zum wöchentlichen Friedensgebet, zu den verschiedenen Liturgiefeiern im Kirchenjahr und zu anderen Feierlichkeiten, die für das Leben unserer franziskanischen Gemeinschaft von besonderer Bedeutung sind, herzlich eingeladen. Auskunft über diese Veranstaltungen und Besichtigung der Kapelle erhalten Sie von Schwester Nedine Ferris, Administratorin des St. Joseph-Zentrums. Sie erreichen Schwester Nedine per E-Mail nferris@sssf.org.

Angaben über die Kapelle des St. Joseph-Zentrums
Es handelt sich um eine Kapelle in romanischem Stil mit kreuzförmigem Grundriss. Sie ist 200 Fuß lang und die höchste Breite beträgt 90 Fuß. Die Kuppel überragt den Altarraum um erstaunliche 70 Fuß. Der Bau begann 1913 und wurde nach drei Jahren und sieben Monaten vollendet. Die Kapelle bietet Platz für 500 Personen.

Seit den siebziger Jahren ist sie für die Kunstwelt Milwaukees der bevorzugte Rahmen für Choral- und Instrumentalkonzerte. Die ausgezeichnete Akustik und prachtvolle Schönheit der Kapelle bewirkt eine bezaubernde und besinnliche Atmosphäre, um Musik zu erfahren und zu genießen.


Altäre
Drei Altäre beherrschen das Hauptschiff der Kapelle. Sie bestehen aus purem Carraramarmor aus Italien. Jeder Altar ist vortrefflich gemeißelt und mit polychromen Intarsien versehen. Am Hauptaltar stehen Statuen von Heiligen, die von den Schulschwestern des hl. Franziskus besonders verehrt werden: der hl. Franziskus, der hl. Joseph und die hl. Klara. Zwei Marmorlöwen über dem Tabernakel symbolisieren das Königreich Christi.

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Mosaiken
Die prächtigen Mosaiken in der Kapelle wurden in Innsbruck, Österreich, hergestellt. Das Mosaik über dem Hochaltar stellt Christus dar, der dem hl. Petrus die Schlüssel für das Königreich übergibt. Die acht meisterhaft ausgeführten Wandmosaiken zeigen andere Heilige und Szenen aus der Bibel. Unter dem Hochaltar wird in einem Mosaik das letzte Abendmahl dargestellt. Sowohl der Fußboden des Altarraums wie auch die Kandelaber weisen feine Mosaikarbeiten auf.

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Statuen
Bei der Statue rechts vom Hochaltar handelt es sich um den hl. Judas und bei jener auf der linken Seite des Altars um die hl. Philomena. Marmorstatuen des hl. Herz Jesu und der Mutter Gottes haben einen Ehrenplatz auf den Seitealtären.

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Fenster
115 von Innsbruck, Österreich, importierte bunte Glasfenster erhellen die Kapelle. In Gruppen und Reihen aufgeteilt stellen die Fenster Jesus und Maria, die Heiligen und christliche Symbole dar.

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Reliquiare
Unter dem Herz-Jesu Altar befindet sich ein goldener Sarg, worin das Skelett des hl. Leoninus liegt. Auf den Altären und im Altarraum stehen sieben größere Reliquiare. Hunderte von beglaubigten Reliquien sind in einem kleinen Zimmer neben der Empore ausgestellt.

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Kreuzweg
Dieser einzigartige Satz aus hartem Ahorn wurde in St. Ulrich, Schweiz, handgeschnitzt.

Kirchenbänke
Die handwerklich verarbeiteten Kirchenbänke sind aus patiniertem Eichenholz. Die „durchbrochene Arbeit“ lässt einen byzantinischen Einfluss erkennen.

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Sakristei
Die neun Gemälde in der Sakristei wurden von unseren künstlerisch begabten Schwestern geschaffen. Dargestellt sind die sieben Sakramente. Man erkennt in diesen Originalgemälden Geistliche und Schulschwestern des hl. Franziskus aus der damaligen Zeit.

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Anbetungskapelle
Dieses architektonische Juwel befindet sich unmittelbar hinter dem Altarraum der Hauptkapelle. Marmorsäulen aus Colorado stützen die Empore. Sowohl das Mosaik hinter dem Altar als auch die farbigen Glasfenster schildern Szenen aus dem Leben jener Heiligen, die eine besondere Liebe zur heiligen Eucharistie hatten.

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Marmor in der Kapelle
Der Marmor stammt aus Italien, der Schweiz, Frankreich, Griechenland und Mexiko, sowie aus Steinbrüchen der Vereinigten Staaten.

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Orgel des Kapellenchors
1981 wurde eine dreimanualige Casavant-Orgel installiert als Ersatz für die Schaefer Orgel aus dem Jahre 1917. Die mit 35 Pfeifen ausgestattete Casavant-Orgel hat ein klassisches Design. Sie erfüllt zwei Funktionen, sowohl für Gottesdienste wie auch für Konzerte, und ermöglicht kraftvolle Soloaufführungen und Begleiteinsätze. Der ursprüngliche Orgelkasten aus patiniertem Eichenholz wurde von E. Hackner & Sons von La Crosse, Wisconsin, entworfen und geschnitzt.

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Gedächtnisfonds
Eine breite Tafel mit den Namen der Wohltäter der Schulschwestern des hl Franziskus ist an der Wand vor der Kapelle zentral befestigt und flankiert von einem Tafel, worauf bezeugt wird, dass die Kapelle als ein Wahrzeichen Milwaukees anerkannt ist. Der Gedächtnisfonds für die Kapelle wurde zur Ehre von Ruth West am 24. April 1984 errichtet. Schenkungen von $500.00 oder mehr, welche an Lebende oder Verstorbene erinnern sollen, werden für die Instandhaltung unserer Kapelle verwendet.

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Wir begrüßen Ihre Unterstützung zur Bewahrung dieses Wahrzeichens. Spendencouverts sind beim Kapelleneingang erhältlich. Sie können uns auch anrufen (414) 384-3334, oder ihre Gabe senden an:

International Office of Development
School Sisters of St. Francis
1501 South Layton Boulevard
Milwaukee, Wisconsin, 53215
USA

Für zusätzliche Auskunft nehmen Sie bitte mit dem Internationalen Entwicklungsbüro per E-Mail: development@sssf.org Kontakt auf.